Ich bin gerade dabei, an meiner Website zu arbeiten und schaue mir vergangene Blog-Einträge an. Dabei sind mir besonders meine beiden Einträge während der Corona-Krise aufgefallen und ich habe über die damalige Situation nachgedacht.
Groß war damals die Unsicherheit und die Angst vor der Zukunft, gerade für uns Künstler. Alle Veranstaltungen waren abgesagt, ungewiss, wie sich die Situation weiter entwickeln würde. Als es dann wieder losging, entstanden zuweilen groteske Situationen mit wenigen Teilnehmenden bei Workshops und Veranstaltungen mit überschaubaren Zuschauerzahlen in großen Räumen und mit viel Abstand. Damals waren viele Kunst- und Kulturschaffende froh, überhaupt wieder öffentliche Veranstaltungen anbieten zu können. Ich selbst habe früh angefangen Alternativen zu suchen und habe daraus weitere Tätigkeitsfelder entwickelt und mein Spektrum erweitert.
Im Rückblick ist diese Zeit weit weg und vieles von dem was wir damals erlebt haben ist surreal und kaum noch vorstellbar. Erstaunlich, wie schnell sich die Welt regeneriert und was sich seitdem entwickelt hat. Im nachhinein betrachtet hat diese Zeit mir sogar einen Entwicklungsschub gegeben, auch, wenn einige Wunden geblieben sind. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte…